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Auw
Das Wappen von Auw im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
893 Ouva, Houva. Im Habsb. Urbar von 1300 (Owe) zum Amt Meienberg gehörig, fiel 1415 an die Eidgenossen: obere Freie Aemter, Amt Meienberg, Pfarrei Sins. Das Kloster Muri besass dort schon 1064 Güter. Die St. Nikolauskapelle wird 1331 erwähnt. 1637 löste sich A. mit Rüstensw il von der Pfarrei Sins los und baute nach einer Uebereinkunft mit dem Abt von Engelberg eine Kirche, die 1705 durch einen Neubau ersetzt wurde. Während des Gefechtes von Sins (20. vii. 1712) lagen 800 Neuenburger unter Oberst Petitpierre in A. und zogen sich dann nach Wohlen zurück. Am 24. Juli wurde daselbst der Kriegsrat der Katholischen gehalten, welcher den Angriff auf die Berner für den 25. beschloss. 1715 legte eine Feuersbrunst 43 Gebäude in Asche. A. bildet mit Rüstensw il eine polit. Gemeinde, seit 1908 sind auch die beiden Ortsbürgerschaften verschmolzen. Die Gem. führt kein Wappen. Pfarregister seit 1658. — Vergl. P. M. Kiem: Gesch. des Klosters Muri I, 28, 148. — UZI, 71. — Gfr. 26, 287.— A. Nüscheler: Die aarg. Gotteshäuser 13. — G. W iederkehr: Denkwürdigkeiten aus der Gesch. des Freiam tes 88, 91. — F.X.Bronner: Der Kant. Aargau l, 234. [G.W.l AUW, Johann es Konrad von. * 21. ix. 1796, f 17.1. […]
HBLS, Bd. 1, S. 529–530 — „AUW“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 529–530 — „AUW“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934