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Birrwil
Das Wappen von Birrwil im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau über grünem Dreiberge ein Zweig mit Birne
HBLS, Bd. 2, S. 274–275 — „BIRRWIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, Zivil- und Kirchgemeinde. 1185 Beriwillare, 1237 Birnwile. Im Habsburger Urbar zum Amt Villmergen gehörig, 1415 an Bern, Oberamt Lenzburg. B. hatte früh eine eigene Kirche. 1275 entrichtete Hesso von Rinach, Propst zu Werde, als Leutpriester von B. an den Papst die Steuer zur Befreiung des hl. Grabes. Twing, Bann und Kirchensatz, Lehen der Freien von I-Iohenldingen, befinden sich im 14. Jahrh. im gemeinsamen Besitze der stamm verwandten Herren von Liebegg und Trostburg, 1433 in dem der Edlen von Lutem au, der Erben von Liebegg. Von 1479 ab sind die Inhaber des Schlosses Liebegg regelmässig Twingherren und Kollatoren zu B., die Kollatur ging 1804 an den Stand Aargau über. 1822 wurde der von Alliswil und der Pfarrei Seengen gelöste Schw aderhof politisch und kirchlich B. zugeteilt, ebenso 1905 die kleine Ortsbürgergemeinde Wil. Pfarregister seit 1752. — Vergl. Merz: Burganlagen und Wehrbauten. — Arg. XX, XXVI. — Härri-Linder: Twingherrschaft Liebegg-Birrwil (in Seerosen, Beil. zum Seethaler 1892). — LL. — Merz: Gemeindewappen, p. 41. [0. M.] BIRR WIL (HERREN VON). Früh ausgestorbenes Ministerialiengeschlecht. Wappen unbekannt. […]
HBLS, Bd. 2, S. 274–275 — „BIRRWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1237 · Birnwile 1237
HBLS, Bd. 2, S. 274–275 — „BIRRWIL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 274–275 — „BIRRWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934