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Wappen · Wappenentwurf: Unknown Unknown diese Datei: Jwnabd · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Böttstein
Das Wappen von Böttstein im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →von Gold, schrägrechts rot geschindelt
HBLS, Bd. 2, S. 310 — „BŒTTSTEIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem.;im 13. Jahrh. waren hier die Freien von Tiefenstein aus dem Schwarzwald begütert, die 1239 die Vogtei an die Johanniter von Bubikon verkauften. Den Kauf bezeugte Rudolf von Habsburg, der nachmalige König. Güter und Rechte besassen späteru. a. auch die Johanniter von Klingnau. 1585 nennt das Dorfrecht von B. den Junker Hans Jörg von Thalwil als Tw ingherrn. Bald darauf ging die Herrschaft an Brugg über, von wo die niederen Gerichte mit Eigenleuten und Gülten an Georg von Angelloch zu Baden und 1606 an die von Roll kamen, die an Stelle der alten Burg das gegenwärtige Herrenhaus und eine Kapelle erbauten, die 1617 dem hl. Antonius geweiht wurde. 1674 kamen Schloss und Herrschaft B. durch Heirat an die Schmid von Beilikon, in deren Besitz das Schloss bis 1893 blieb, wo es an eine geistliche Kongregation überging. Die aarg. Regierung hob ab er das «Kloster» als verfassungsw idrig auf, und seither ist es Privatbesitz. — Vergl. Merz: Burgen. [H. Rosenberg er.] BŒTTSTEIN (FREIE VON), f Edelgeschlecht im Kt. Aargau im 11. und 12. Jahrh., dessen Stammsitz die gleichnamige Burg (Bez. Zurzach) gewesen ist. — Rudolf, 1122-1131, und Otto, t 1139, waren Aebte von Reichenau. […]
HBLS, Bd. 2, S. 310 — „BŒTTSTEIN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 310 — „BŒTTSTEIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934