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Brittnau
Das Wappen von Brittnau im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot silberner Schräglinksfluss und grüner Dreiberg
HBLS, Bd. 2, S. 379–380 — „BRITTNAU“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Von den Grafen von Lenzburg gelang te B. an die Froburger und von diesen an die Habsburger, bis es 1415 bernisch und schliesslich aargauisch wurde. Lehensträger der Herrschaft B. waren seit dem 14. Jahrh. die Edlen von Büttikon; Hans Thüring verkaufte 1481 die Hälfte von Twing und Bann zu B. an Bern, sein Sohn Georg 1516 auch die andere Hälfte. 1547 verzehrte eine Feuersbrunst 32 Häuser und die Kirche. Kirchlich gehörte B. zum Dekanat Altishofen; es besass schon früh eine der hl. Verena geweihte Kirche mit Pfarrei. Die Hälfte des Kirchensatzesgehörte den Herren von Büttikon. 1629 erhielt B. eine eigene Schule, 1795 wurde ein Filialgebäude in der zu B. gehörenden Ortschaft Mättenw il erstellt. Geburts- und Eheregister seit 1639, Sterberegister seit 1660. — Vergl. Habsburger Urbar. — Haller: Helvetien unter den Römern. — Heierli: Arch. Karte. — UZI. — Gfr. XIX. — QSG XIV, XV. — Merz: Lenzburg; Burganlagen. — AHS 1915. — GHS III.— ASAN. F. Ili, VII, XV II. — Zof. Nbl. 1907. — Stadtarchiv Zofingen.
HBLS, Bd. 2, S. 379–380 — „BRITTNAU“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Funde römischer Münzen. Frühgermanisch war das Skelett mit Skramasax, das auf dem «Schürberg» gefunden wurde. Man leitet den alamannischen Namen B. vom ahd. Personennamen Britto ab. Pritinouwa 893, Britenowe 1173. Von den Grafen von Lenzburg gelang te B. an die Froburger und von diesen an die Habsburger, bis es 1415 bernisch und schliesslich aargauisch wurde. Lehensträger der Herrschaft B. waren seit dem 14. Jahrh. die Edlen von Büttikon; Hans Thüring verkaufte 1481 die Hälfte von Twing und Bann zu B. an Bern, sein Sohn Georg 1516 auch die andere Hälfte. 1547 verzehrte eine Feuersbrunst 32 Häuser und die Kirche. Kirchlich gehörte B. zum Dekanat Altishofen; es besass schon früh eine der hl. Verena geweihte Kirche mit Pfarrei. Die Hälfte des Kirchensatzesgehörte den Herren von Büttikon. 1629 erhielt B. eine eigene Schule, 1795 wurde ein Filialgebäude in der zu B. gehörenden Ortschaft Mättenw il erstellt. Geburts- und Eheregister seit 1639, Sterberegister seit 1660.
HBLS, Bd. 2, S. 379–380 — „BRITTNAU“ · auf Deutsch
Erste Erwähnung
893 · Pritinouwa 893, Britenowe 1173
HBLS, Bd. 2, S. 379–380 — „BRITTNAU“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 379–380 — „BRITTNAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934