Gemeinden · AG
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Fischbach-Göslikon
Das Wappen von Fischbach-Göslikon im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein schw arzergekrümm ter Fisch
HBLS, Bd. 3, S. 170 — „FISCHBACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, Kirchgem. und polit. Gem. mit Göslikon; in den Acta Mur. Visbach, im Habsburg. Urbar Vischpach, gehörte zum Amt Villmergen und kam 1415 an die Eidgenossen: Freie Aemter, Krumm amt. Die Mauern des sog. Heidenkellers sollen römischen Ursprungs sein. Bei F.-Göslikon siegten am 26. v. 1712 im 2. Villmergerkrieg die Berner unter General Tscharnerüber die Luzerner und Freiämtler unter General Sonnenberg (sog. «Staudenschlacht»). — Vergl. Dierauer IV. — Bronner: Der Kt. Aargau II, 311. [H. R.] (Kt. Luzern, Amt Willisau. S. GLS). Gem. und Dorf. Viscebach 1224; Visbach 1295. Fund eines Bronzebeils. Die höhere Gerichtsbarkeit übten die Herrschaften Lenzburg und dann Oesterreich und vom 15. Jahrh. an Luzern aus. Die niedere Gerichtsbarkeit gehörte den Edlen von Balm, später der Herrschaft Oesterreich und während Jahrhunderten, samt den Twingrechten, zur Herrschaft Kasteln. Güter und Gefälle besassen hieru. a. die Klöster St. Urban, Ebersecken und Einsiedeln. Die Benutzung des weitläufigen Allm endlandes erfolgte nach Hausgerechtigkeiten (Realrechten); man zählte deren 1563 insgesamt 34 (nebst drei Hintersässen). 1554 erfolgte eine Allm endteilung. […]
HBLS, Bd. 3, S. 170 — „FISCHBACH“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 170 — „FISCHBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934