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Geltwil
Das Wappen von Geltwil im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau die goldene Freiäm tlersäule
HBLS, Bd. 3, S. 445–446 — „GELTWIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. In den Acta Mur. Geltioile, ebenso im Habsburg. Urbar, gehörte es zum Amt Muri und kirchlich zur Pfarrei Muri. Auf dem sog. Gibel bei Isenbergswilh atm an altes Mauerwerk, Bildhauereien, Glas- und Töpferwaren, sowie altertümliche Ziegel aufgedeckt. 1415 kam G. an die Eidgenossen (freie Aemter). Am 26. VI. 1816 wurde der Bann der Gem. durch Dekret um schrieben. Am 12. XI. 1847 fand dort zwischen zwei eidg. Aargauer Kompagnien und dem Sonderbundsobersten Franz Elgger ein hitziges Gefecht statt, das mit dem Rückzug der Sonderbündler endete. G. gab einem in Bremgarten verbürgerten Geschlecht, das seit dem Anfang des 14. Jahrh. bezeugt ist, den Namen. — Ch uon rat war 1324 Schultheiss von Bremgarten. — Ulrich musste 1402 mit seinen Söhnen Heini und Hensli Urfehde schwören. — Vergl. Merz: Burgen und Wehrbauten. — Derselbe: Gemeindewappen des Kts. Aargau. [H. Sch.] GÉLY. Goldschmiedefamilie aus Milhau (Auvergne), die sich 1754 in Lausanne niederliess und am 22. VI. 1768 ins Bürgerrecht aufgenommen wurde. —• Marc, 1787-1871, Goldschmied, arbeitete in Paris bei Bieuvecin, dem Goldschmied Napoleons I., und wirkte bei der Ausführung der Wiege für den König von Rom mit. […]
HBLS, Bd. 3, S. 445–446 — „GELTWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 445–446 — „GELTWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934