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Wappen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Gränichen
Das Wappen von Gränichen im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →3 mal schrägrechts geteilt von Rot und Gold
HBLS, Bd. 3, S. 644 — „GRÆNICH EIN“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Wappenbuch im Staatsarch. Bern): 3 mal schrägrechts geteilt von Rot und Gold. Daneben führt die Gem. im Stempel: geteilt von Silber mit grünem Dreiberg, Sonne und Mond, und von Blau mit zwei weissen Fischen. Keltische und römische Funde westlich und östlich des Dorfes. Noch heute ist der Trennungsgraben eines kleinen Refugiums zwischen dem Bergausläufer und dem eigentlichen Bergkamm erkennbar. Röm erfunde «in den Höfen» auf dem Gebiacher und «in den Mauerächern»: ein ganzes Zimmer mit Mosaikboden, Wandmalereien und Marm orplatten, eine Am phora, Legionsziegelu. a. m. Wahrscheinlich war G. mit Oberkulm durch eine Römerstrasse verbunden
HBLS, Bd. 3, S. 644 — „GRÆNICH EIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem. (Granarium), Cranechon 1184; Cranichun 1190; Grenechon 1236. Daneben führt die Gem. im Stempel: geteilt von Silber mit grünem Dreiberg, Sonne und Mond, und von Blau mit zwei weissen Fischen. Keltische und römische Funde westlich und östlich des Dorfes. Noch heute ist der Trennungsgraben eines kleinen Refugiums zwischen dem Bergausläufer und dem eigentlichen Bergkamm erkennbar. Röm erfunde «in den Höfen» auf dem Gebiacher und «in den Mauerächern»: ein ganzes Zimmer mit Mosaikboden, Wandmalereien und Marm orplatten, eine Am phora, Legionsziegelu. a. m. Wahrscheinlich war G. mit Oberkulm durch eine Römerstrasse verbunden (TA 1862). Im Kiburger Urbar gehörte G. zum Amt Lenzburg; 1273 kam es an die Habsburger (ebenfalls Amt Lenzburg), 1415 an Bern (Oberamt Lenzburg, Gericht G.). Zu G. gehörte auch die ehemalige Twingherrschaft Liebegg. Erst durch Dekret vom 16. x. 1820 wurde Liebegg mit Gulmliof usw. der Burgergem. G. einverleibt. Taufregister seit 1561, Ehereg. seit 1612, Sterbereg. seit 1614. Nach dem Ort benannte sich eine im 13. und anfangs des 14. Jahrh. au freten de Familie (Rud ger v. G., Zeuge 1301, K ilchherr zu Grenchen 13Ò3, f als Chorherr zu Beromünster). […]
HBLS, Bd. 3, S. 644 — „GRÆNICH EIN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1184 · Cranechon 1184, Cranichun 1190, Grenechon 1236
HBLS, Bd. 3, S. 644 — „GRÆNICH EIN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 644 — „GRÆNICH EIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934