Gemeinden · AG
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Klingnau
Das Wappen von Klingnau im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Weiss eine schwarze Inful mit gelben Borten, begleitet von zwei goldenen Sternen
HBLS, Bd. 4, S. 518–519 — „KLINGNAU“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und kleine Stadt. Auf dem Propstberg Funde von vorrömischen Gegenständen und Münzen. K. wurde 1239 von Ulrich von Klingen gegründet und ist nach diesem Geschlecht benannt. Schon vorher besass das Kloster St. Blasien an jenem Ort Güter und Eigenleute und erhielt dann in der neuen Gründung, der Ulrich von Klingen städtische Rechte und Satzungen verlieh, ein Hofgebäude oder eine Propstei. Bei der Erbteilung um 1250 ging K. an den Minnesänger Walter von Klingen über, und dieser verkaufte es 1269 an das Bistum Konstanz. Unter konstanzischer Herrschaft gehörte K. zu den sog. bischöflichen Aemtern und erhielt einen eigenen Vogt. Das 1314 festgelegte Stadtrecht wurde von den Bischöfen von Konstanz nie angetastet. Sie weilten selbst oft auf der Burg zu K., so besonders Ulrich III. Pfefferhard, als er 1348 mit den Konstanzern verfeindet war, und Heinrich III. von Brandis, der 1383 zu K. starb. 1342 wurden die Häuser vor den Mauern in einer Fehde mit den Waldshutern und Schwarzwäldern verbrannt, und im gl. J. verfeindete sich K. auch mit dem Bischof Nikolaus von Frauenfeld, der das Städtchen plündern liess. 1434 u. 1436 wurde K. […]
HBLS, Bd. 4, S. 518–519 — „KLINGNAU“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 518–519 — „KLINGNAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934