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Möhlin
Das Wappen von Möhlin im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot (?) eine gelbe Garbe
HBLS, Bd. 5, S. 132 — „MŒHLIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Melina 794; Meli 1227. Das Gemeindegebiet ist reich an urgesch. Zeugen: Gräbern mit Stein- und Erzgeräten, römischen Ziegeln und Münzen usw. Am Rhein gegenüber Nieder-Schw örstadt befand sich ein römischer W achtturm, ein anderer unterhalb des Weilers Riburg. M. war der Stammsitz eines nach ihm benannten Dienstm annengeschlechts des 13. Jahrh. Von einer Burg ist zwar nichts nachzuweisen. In österr. Zeit gehörte der Ort zum Verwaltungsbezirk Möhlinbach; 1803 kam er mit dem Fricktal, dessen politische Geschicke er teilte, an den Kt. Aargau. Die Kirche zu M. war 896 der elsässischen Abtei Münster inkorporiert. Später war der Kirchensatz im Besitze des Geschlechtesv. Wart; Jakob v. Wart übergab ihn 1327 dem Ordenshause Beuggen; 1803 kam er an den Kt. Aargau. Ehe- u. Sterberegister seit 1697, Taufregister seit 1701.
HBLS, Bd. 5, S. 132 — „MŒHLIN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 132 — „MŒHLIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934