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Wappen · Sa-se · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Oberwil-Lieli
Das Wappen von Oberwil-Lieli im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Willare 1040; Weitere 1184; Obern Wile 1315. 1864 wurde auf dem Friedhof ein römischer Mosaikboden entdeckt. Bis 1303 waren Vogtei und Kirchensatz zu 0. im Besitz des Klosters Engelberg, das schon um 1186-1190 mit Lütold von Hegensberg einen Streit darüber gehabt hatte und dam als durch Schiedsspruch des Bischofs von Konstanz in seinen Rechten zu O. bestätigt worden war. Die Vogtei kam dann über versch. habsburgische Lehenträger 1429 an Bremgarten, das 1527 vom Domkapitel in Konstanz auch den Kirchensatz zu 0. kaufte. Die hohen Gerichte gehörten von 1415 an zum ziirch. Kelleramt. Die 1672 neu erbaute Kirche wurde 1675 von Zürich mit farbigen Fenstern bedacht. Öffnung von 1606. Polit. Vereinigung mit Lieti 1908. Pfarregister seit 1755. — Vergl. Arg. 9, p. 141; 27, p. 69. — Gfr. 39, p. 80. [H. Tr.] (Kt. Baselland, Bez. Arlesheim. S. GLS). Obervvilre 1101-1103. Schon in neolithischer Zeit besiedelt (Steinbeil), ebenso in keltischer (zahlreiche Scherben aus La Tene III auf der Seite gegen das Bruderholz). […]
HBLS, Bd. 5, S. 340–341 — „OBERWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 340–341 — „OBERWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934