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Schinznach
Das Wappen von Schinznach im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau ein goldener gesichteter Halbmond, beseitet von drei silbernen Sternen
HBLS, Bd. 6, S. 204–206 — „SCH IN ZNACH“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Durch die Fusion ist Schinznach zur Gemeinde mit der grössten Rebbaufläche im Kanton Aargau geworden. Das wird nun durch die Aufnahme eines Rebstocks in das Wappen gezeigt. Die Rebe windet sich betont s-förmig um den Stickel und nimmt damit Bezug auf den Namen Schinznach. Der Fluss im Schildfuss steht für den Talbach und die Aare. Blasonierung des neuen Wappens: In Blau auf weissem Fluss im Schildfuss gelber Rebstock mit zwei gelben Blättern und zwei gelben Trauben, dessen Rebe sich s-förmig um den gelben Stickel windet.
SWF — „Schinznach“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf; berühm tes Bad. Schincennacho 1189. Fund eines Steinbeils; römische Ueberreste beim Bad und auf «Ivästern». Sch. kam 1732 mit der alten Herrschaft Kasteien an Bern. Urspr. war die Kirche von Sch. Tochterkirche von Veltheim, besass aber schon 1227 18!) einen Leutpriester. Kollator war die Herrschaft CEster- I im Kriege gegen Herzog Friedrich von Oesterreich 1404reich, von 1412 an Hans Segesscr von Mellingen, von I 1405, t zwischen 15. v. 1420 und 5. i. 1422. — 2. David, 1439 an das Kloster Königsfelden, von 1528 an Bern,: 1643-1712, Prediger 1664, Direktor der Stadtbibliothek seit 1803 der Kt. Aargau. Die Kirche wurde 1777 neu I 1703. — 3. Hans Albrecht, Kaufmann, 1734-1793, gebaut; sie beherbergt ein prachtvolles Grabdenkmal des Generals Hans Ludwig von Erlach. Schule seit Anfang des 17. Jahrh.; Bezirksschule seit 1874. Das Bad wurde nach Annahme einiger Historiker (gestützt auf die dortigen römischen Funde) schon in der Römerzeit benutzt. Den ersten bekannten Versuch, die Quelle zu fassen, unternahm aber erst die Stadt Brugg 1657. […]
HBLS, Bd. 6, S. 204–206 — „SCH IN ZNACH“ · auf Deutsch · Auszug
Gemeindefusion
2014: Oberflachs, Schinznach-Dorf → Schinznach
SWF — „Schinznach“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Erste Erwähnung
1189 · Schincennacho 1189
HBLS, Bd. 6, S. 204–206 — „SCH IN ZNACH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 204–206 — „SCH IN ZNACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Schinznach“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Schinznach auf:
- Oberflachsfusioniert 2013
- Schinznach-Dorffusioniert 2013