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Sins
Das Wappen von Sins im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Pfarrdorf. Sins 1236; Sinz 1246; Sindes 1261, Die Uebergabc von Sins 1712. Nach einem Kupferstich von J. B. Bullinger (Schw. Landesbibi., Bern). von ahd. sind = Wege (Steg über die Reuss). Die polit. Geschichte dieses Ortes deckt sich mit der von Meienberg. Ein Pfarrer zu S. wird erstm als 1245 genannt. Die SIORDET Kollatur besassen mit ändern Gütern zu S. die Grafen von Tierstein, die sie als Lehen den Herren von Baldegg überliessen. Ende des 14. Jahrh. kam der Kirchensatz an die Herren von Hünenberg, 1422 an das Kloster Engelberg, 1867 an die Kirchgemeinde. Von der 1493 neu erbauten Kirche steht noch der Turm; die Kirche selbst wurde 1607 und 1745 vergrössert. Am 20. vii. 1712 war S. Schauplatz eines für 1400 Berner unglücklichen Treffens gegen einemehrfache Uebermacht von Zugern, Schwyzern und Unterwaldnern. Im Sonderbundskrieg 1847 liess Oberst Elgger die Brücke über die Reusssprengen; sie wurde dann vom Kt. Zug wieder hergestellt. — Arg. 26, p. 5; 30, p. 50, 54. — Lit. wie zu Art. Meienberg. — Dierauer IV. [H. Tr.] (ALT -, NEU -) (Kt.Graubünden). Siehe SONS.
HBLS, Bd. 6, S. 399 — „SINS“ · auf Deutsch
Erste Erwähnung
1236 · Sins 1236, Sinz 1246, Sindes 1261, Sins 1712
HBLS, Bd. 6, S. 399 — „SINS“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 399 — „SINS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934