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Spreitenbach
Das Wappen von Spreitenbach im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold auf grünem Dreiberg ein rotes, von links nach rechts von goldenem Pfeil mit silberner Spitze und silbernen Flitschen durchbohrtes Herz, überhöht von einem roten Stern
HBLS, Bd. 6, S. 505–506 — „SPREITENBACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Im Mai 1924 wurde zu Sp. eine alamannische Begräbnisstätte, Steinplattensärge mit Skeletten, aber ohne Beigaben, aufgedeckt. Um 1873 wurden 180 römische Münzen auf der «Sucheren» gefunden. In habsburgischer Zeit wie unter eidg. Herrschaft stand Sp. im Amt Dietikon unter dem Landvogt zu Baden, niedergerichtlich unter dem Kloster Wettingen. 1803 wurde es dem Kt. Aargau zugeteilt. Kirchlich gehörte Sp. zu Dietikon bis 1861, wo es eine eigene Pfarrei wurde. Pfarregister seit 1760. — JSGU 16, p. 118. — Arg. 27, p. 76; 30, p. 52, 186. — A. Nüseheler: Gotteshäuser III, p. 549. — Aarg. Tagblatt 1924, Nr. 105. [H. Tr.] SPREITER, Jakob, Priester aus dem Montafun, der zur Reformation übertrat; nach Campell Kaplan zu Gaschurn bei St. Gallenkirch, Pfarrer in St. Antonien 1517, mag dort um 1524 oder 1525 die Reformation durchgeführt haben. Auch in den übrigen Gemeinden des Prätigaus, vor allem in Confers und Saas, habe Sp. die neue Lehre eingeführt, soll sich vom Prätigau aus nach Davos gewandt haben. — LL. — Barth. Anhorn: Februar 1931 Heilige Wiedergeburt, p. 63. — E. Camenisch: Reforma tio ngesch., p. 225. [L. J.] SPRENG. Familien der Kte. Basel, Bernu. Zürich. A. […]
HBLS, Bd. 6, S. 505–506 — „SPREITENBACH“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 505–506 — „SPREITENBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934