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Uerkheim
Das Wappen von Uerkheim im Kanton Aargau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Silber ein roter Querbalken, belegt mit zwei silbernen Sternen
HBLS, Bd. 7, S. 126 — „UERKHEIM“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Die Gemeinde um fasst neben U. selbst eine Anzahl Weiler. Dieser sehr alte Ort erscheint schon 893 als Urtihun in der Zinsrolle der Abtei Zürich. Urtechun 1159. Die Mühle ist 1362 im Besitz des Edelknechts Walter von Büttikon. U. gehörte offenbar wie Safenwil zur Burg Scherenberg, denn es war im 14. Jahrb. im Besitz der Herren von Ifental und kam 1395 von diesen an die Herren von Falkenstein, die es 1458 m itsamt der Herrschaft Gösgen an Solothurn verkauften. Im Wyniger Vertrag von 1665 trat Solothurn U. an Bern ab, das U. mit dem Gericht Safenwil im Oberamt Lenzburg vereinigte. Die Kirche war im 12. Jahrh. im Besitz des Klosters Muri; später waren die Herren von Ifental und Falkenstein Kollatoren, in der soloth. Zeit aber das Kloster Schönenwerd, bis Bern 1539 den Kirchensatz mit denjenigen von Seon und Leutwil im Austausch gegen die Kirchensätze von Olten, Trimbach und Stüsslingen erw arb, die dafür an Solothurn kamen. Die Kirche wurde 1520 neugebaut und besitzt wertvolle Glasgemälde aus dieser Zeit. In neuerer Zeit erfuhr der Ort Aufschwung durch eine mechanische Weberei. Geburtsregister seit 1791, Ehereg. seit 1794, Sterbereg. seit 1752. — TA 1861/1862, p. […]
HBLS, Bd. 7, S. 126 — „UERKHEIM“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 126 — „UERKHEIM“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934