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Schwellbrunn
Das Wappen von Schwellbrunn im Kanton Appenzell Ausserrhoden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau aus weissblauer Flut links aufsteigend ein grüner Berghang, aus dem eine weissblaue Quelle entspringt
HBLS, Bd. 6, S. 302–303 — „SCHWELLBRUNN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Der Name Sch., dessen Gebiet heute 99 Siedelungen um fasst, erscheint zuerst in einer Urk. von 1268, aus welcher hervorgeht, dass das Kloster St. Gallen in jener Gegend, die um 900 zur Gossauer Marku. damals zur Vogtei Schwänberg gehörte, zehntpflichtige Güter besass. Nach den Appenzellerkriegen (1403-1408) bildete Sch. einen Teil der Rode und später der Kirchgem. Herisau, wohin es von Anfang an pfarrgenössig war, und nahm auch mit derselben den evangelischen Glauben an. Schon vor der Reformation hatte es ein eigenes Bethaus, die St Anna-Pfrund, erhalten; •1648 errichtete es aber nach Ueberwindung grosser Hindernisse, da Herisau ihm zwar den Bau eines Gotteshauses aber nicht die politische Lostrennung gestatten wollte, mit eigenen und auswärts gesammelten Mitteln eine eigene Pfarrkirche und konstituierte sich als selbständiges Gemeindewesen. In der Folgezeit hatte Sch. oft unter Unruhen zu leiden: 1789 durch die Streitigkeiten zwischen der «oberen und unteren Schaar», in die die Gem. von altersher eingeteilt war, wegen des Baues einer Strasse ins Toggenburg, die dann über Wald statt geführt wurde; […]
HBLS, Bd. 6, S. 302–303 — „SCHWELLBRUNN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 302–303 — „SCHWELLBRUNN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934