Gemeinden · BL
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Allschwil
Das Wappen von Allschwil im Kanton Basel-Landschaft (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Alm swilre (um 1118), Alm is wil r (1250), d.h. Gehöfte des Al(a jm an, war schon in römischer Zeit bewohnt, wie die römischen Aschenkrüge, Münzen und andere Ueberbleibsel beweisen, welche beim Ausgraben des Allschwilerw eihers im Jahr 1674 gefunden wurden und auf «eine römische Beerdigungsstätte» schliessen Hessen, sowie das Heidenbrünnlein, eine Quelle nahe dabei an der Neuweilerstrasse. Alamannen nisteten sich in der alten Ansiedlung ein. Spuren der fränkischen Zeit, im Sancii Hylarii akere erhalten, lassen auf eine Christianisierung durch die Franken schliessen. A. gehörte ursprünglich ins Gebiet des Herzogs im Eisass (ducatus Helisacensisj, später zum Sundgau oder Comitatus Utonis (1. vu. 1004). Als königliches Eigen gingen Dorf, Hof und Kirche mit dem Ilardtwald als Schenkung Heinrichs II. an Bischof Adalbero von Basel über. Die im Jahr 1118 zu Ehren der Heiligen Bartholomäus und Leonhard geweihte Kirche in Basel wurde mit reichen Gütern in Allschwil ausgestattet. Hof und Kirche von A. wurden vom Bischof vorübergehend an die Edlen von Eptingen (11. II. 1268), an Dietrich Münzer von Basel (1308-^23) und Hanemann von Harnstein (15. m. 1373) verpfändet. […]
HBLS, Bd. 1, S. 282–283 — „JALLSCHWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 282–283 — „JALLSCHWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934