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Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Bossonnens
Das Wappen von Bossonnens im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →5 mal gespalten von Silberu
HBLS, Bd. 2, S. 342 — „BOSSONENS“ · auf Deutsch
Geschichte
Die Etymologie von B. ist nicht klar. Blau, Schildhaupt von Rot mit 3 goldenen Sternen. Nach Aymon II. von Oron, Herrn zu Attalens und Bossonens, der 1374 die beiden Herrschaften in seiner Hand vereinigt hatte und am 12. X. 1375 testierte, kamen sie in verschiedene Hände und wurden erst 1536 in einer freiburgischen Vogtei wieder vereinigt. B. kam 1375 an Marguerite von Oron, 2. Tochter Aymons II. und Witwe des François II. von La Sarraz, die sich in 2. Ehe mit Louis II. von Cossonay und Surpierre, in 3. Ehe mit François von Challant, Herrn von Jougneu. Châtel St. Denis, wieder vermählte. Durch Testament dieses François von Challant kam B. 1410 an die La Sarraz, die es 1513 dem Herzog Karl III. von Savoyen ab tra ten. Dieser liess es durch Kastlaneverw alten. Die Berner besetzten B. 1536 und tra ten es an Freiburg ab, BOTAN IK das daraus eine Vogtei machte; der erste Vogt war Christoph Favillarti. Das Schloss B. wurde von Freiburg wieder hergestellt und 1618 an den Ratsherrn Henri Lam berger abgetreten, während der Vogteisitz gleichzeitig nach Attalens verlegt wurde. Erwähnenswert ist, dass sich B. 1536 unter freiburgische Oberhoheit begab, um nicht zur Reform übertreten zu müssen. […]
HBLS, Bd. 2, S. 342 — „BOSSONENS“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 342 — „BOSSONENS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934