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Courtepin
Das Wappen von Courtepin im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →In Weiss roter Schrägbalken, begleitet oben von rotem Kleeblattkreuz, unten von steigenden roten Eber.
SWF — „Courtepin (2. Fusion)“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Zur nächsten Gemeindefusion: Courtepin FR / 2. Fusion 2016 (alphabetisch innerhalb der Schweiz) Zur nächsten Gemeindefusion: Courtepin FR / 2. Fusion 2016 (alphabetisch innerhalb des Kantons Freiburg) Zur nächsten Gemeindefusion: Domleschg GR (innerhalb der Bewertungsstufe "gut") Exkurs: Das Kleeblattkreuze in der Heraldik Das Kleeblattkreuz ist das Wappen der im Jahre 515 vom Burgunderkönig Sigismund gegründeten Abtei in Saint-Maurice. Dieser Name ist eng mit dem Mauritius-Kult verbunden. Im Jahr 290, unter Kaiser Diokletian, kam es in der Nähe zu einem dramatischen Geschehnis: der Enthauptung Mauritius' und seiner Gefährten von der Thebäischen Legion. Der Christ Mauritius war ein römischer Offizier, der aus Theben (Luxor im heutigen Ägypten) stammte. Weil er sich weigerte, einen gegen die Christen gerichteten Befehl des Kaisers auszuführen, wurden zuerst ein Teil und schliesslich die ganze Legion hingerichtet. Die Mauritius-Verehrung breitete sich rasch über ganz Europa aus: Nicht weniger als 800 diesem Märtyrer geweihte Kirchen hat man gezählt. Das Motiv des Kleeblattkreuzes ist hauptsächlich auf Gemeindewappen in den Kantonen Wallis, Waadt und Freiburg verbreitet. […]
SWF — „Courtepin“ (2026-07-28) · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Curtilpin 1428; Curtipin 1442. Gem. und Dorf. 1822 fand man beim Bau der neuen Strasse römische Altertüm er, COURT IO Nworunter eine Sta tuette (Krieger) und Münzen von Augustus und Trajan. Der Grosse Spital in Freiburg, die Grosse Bruderschaft vom hl. Geist, Wilhelm von Wiilisburg, die Grafen von Tierstein, die Prarom an, Faucigny, Englisbergu. a. besassen im 15. Jahrh. Lehen in C. Nach Bärfischen pfarrgenössig, gehörte bis 1848 zum Bez. Freiburg, seither zum Seebezirk. Bevölk. ■ 1811, 140 Einw.; I860, 201; 1880, 232; 1920, 333.
HBLS, Bd. 2, S. 658 — „COURTEPIN“ · auf Deutsch
Gemeindefusion
2017: Courtepin → Courtepin (2. Fusion)
SWF — „Courtepin“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Erste Erwähnung
1428 · Curtilpin 1428, Curtipin 1442
HBLS, Bd. 2, S. 658 — „COURTEPIN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 658 — „COURTEPIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Courtepin“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
- SWF — „Courtepin“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Courtepin auf:
- Chandosselfusioniert 1982
- Courtamanfusioniert 2002
- Barberêchefusioniert 2016
- Villareposfusioniert 2016
- Wallenriedfusioniert 2016