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Granges (Veveyse)
Das Wappen von Granges (Veveyse) im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf in der Pfarrei Attalens, das wahrscheinlich zur Römerzeit besiedelt war, denn es lag an der Römerstrasse Moudon-Vevey. Eine Viertelstunde südlich des Dorfes entdeckte man burgundische Gräber. Das Dorf sowie eine Familie de Granges wird im 12. Jahrh. oft im Cartularium von Hautcrêt erwähnt. Wie dieses Kloster besass. auch das Kloster Altenryf dort Güter, u. a. das Gut Sales, das die Gem. G. 1810 erw arb. G. gehörte zur Herrschaft Bossonens, kam 1536 an Freiburg und wurde der Vogtei Bossonens, später der Vogtei Attalens-Bossonens (bis 1798) zugeteilt. Bevölkerung 1920: 364 Einw. — Vergl. Raemy und Martin: Aperçu historique sur.. Attalens et Bossonens (in ASHFX). — Hisely: Cartulaire de.. Hautcrêt (in MDRX II). — Dellion: Dictionnaire I. — Kuenlin: Dictionnaire II. [J. N ] (Kt. Waadt, Bez. Payerne. S. GLS). Gem. und Dorf, Hauptort des gleichnamigen Kreises. In fine graniacense 881. Siedelung der Bronzezeit und der Römerzeit; man fand Tumuli, Grundmauern, Münzen, sowie einen burgundischen Friedhof. Im Mittelalter, unter der Rudolfinischen Monarchie, war es der Mittelpunkt eines ausgedehnten Verw altungsbezirkes, der sich von G. […]
HBLS, Bd. 3, S. 657–658 — „GRANGES“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 657–658 — „GRANGES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934