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Grangettes
Das Wappen von Grangettes im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau ein silberner Schrägbalken, belegt mit drei roten Scheunen und begleitet von zwei silbernen Sternen
HBLS, Bd. 3, S. 658–659 — „GRANGETTES“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrei. In G. fand man römische Topfscherben. Im 11. und 12. Jahrh. stand dort ein Verteidigungsturm, der später durch ein Schloss ersetzt wurde, das die bernischen und freiburgischen Truppen am 27. iv. 1476 erstürm ten äscherten. Der Ort gehörte zuerst den Herren von Grangettes; im 15. Jahrh. ging er an die Familien Bussy und Dompierre über; im 16. Jahrh. an die Genfer Familie Lullin, die 1536 Freibuig huldigte; von 1554 an gehörte er der Familie Rovéréa, dann wieder der Familie Lullin. 1572 kaufte Barthélémy Reynauld oder Reynold von Freiburg G. Das Dorf kam in Besitz des Barons von König und 1656 der Familie Boccard. 1536-1798 gehörte es zur Vogtei Romont, 1798-1848 zum Bez. Romont, seit 1848 zum Glanebezirk. G. unterstand dem waadtländischen Landrecht und war nach Vuisternens devant Romont pfarrgenössig, bildete aber von 1626 an mit Estévenens, le Neirigue und le Châtelard eine eigene Pfarrei. 1840 trennte sich le Châtelard ab. Eine Kapelle erstand anfangs des 15. Jahrh.; 1430 wurde sie geweiht. Zur Pfarrkirche erhoben, ward sie vermutlich vergrössert oder neugebaut. Neben dem Chor steht ein pracht- volles Kruzifix aus Stein, schon seit 1502. Pfarre-Bister seit 1760. […]
HBLS, Bd. 3, S. 658–659 — „GRANGETTES“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 658–659 — „GRANGETTES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934