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Matran
Das Wappen von Matran im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau ein goldener Löwe, der ein rotes Füllhorn voll ro ter Rosen hält (Wappen der Familie Odet, Wohltäterin der Pfarrei)
HBLS, Bd. 5, S. 58–59 — „MATRAN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Martrens 1138; Martrans 1228; Martran 1578. Man hat im Mu rat-Wald bei M. einen Grabhügel aus der Hallstattzeit und Ueberreste einer römischen Villa, gefunden. Seit dem 12. Jahrb. besass die Abtei Payerne die Kollatur und Güter in M.; die dem hl. Julian geweihte Kirche wurde zuerst von Mönchen aus Payerne besorgt, später von Geistlichen, die die Abtei bezeichnete. Nach der Aufhebung des Klosters in Payerne (1536) ging die Kollatur an die Geistlichkeit der Liebfrauenkirche in Freiburg über, die sie bis zum 19. Jahrh. behielt. 1651 brannte die Kirche teilweise ab und wurde wieder aufgebaut; Neubauten und Vergrösserungen fanden auch 1746 und 1893 statt. Die Pfarrei M. um fasste früher nebst M. und Avry, aus der. sie heute noch besteht, die Dörfer Posieux (1590 abgetrennt) und Neyruz (1844 zur Pfarrei erhoben). Das Dorf hatte früher der Stadt Freiburg eine Kompagnie Soldaten zu stellen, die unter dem Banner des hl. Julian ausrückte. — Stadelmann: Études de toponymie (in ASHFV II). — Breuil: Un tum ulus hallstattien au Bois de Murai (in ASA XII). — Klien tin: Diet. II. — Dellion: Diet. VIII.— Bevue des Familles 1911. [j. N.] Mft TRAN, de. f Geschlecht von Freiburg. — 1. […]
HBLS, Bd. 5, S. 58–59 — „MATRAN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1138 · Martrens 1138, Martrans 1228, Martran 1578
HBLS, Bd. 5, S. 58–59 — „MATRAN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 58–59 — „MATRAN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934