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Meyriez
Das Wappen von Meyriez im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau zwei pfahlweise V \* \
HBLS, Bd. 5, S. 119 — „MÈYRIEZ“ · auf Deutsch
Geschichte
Politische und Kirchirr; gem. ill'ï è y j gestellte weisse Fische. M. erhielt schon im 16. Jahrh. das Gemeinderecht; doch datiert seine endgültige Um grenzung erst von 1825. Die Lage von M. an der deutsch-französischen Sprachgrenze gab Anlass zu Streitigkeiten über die Vorherrschaft der einen oder der ändern Sprache, bis schliesslich das Französische überwog. In M. isteine Pfahlbaustation aus der Bronzezeit entdeckt worden; südlich des Dorfes finden sich Spuren der Römerstrasse Aventicum -Petinesca. Die Kirchgem. um fasst die Gem. Courgevaux, Courlevon, Coussiberlé, Greng und Meyriez. Die Kirche ist auf den Grundmauern einer romanischen Kapelle gebaut worden. Pierre d ’Oleyres, Schultheiss von Murten, trat 1239 die Kollatur an die Abtei Fontaine-André bei Neuenburg ab, die sie bis zur Reformation (von Farei in M. eingeführt) besass. Von da an bis 1803 befasste sich Bern mit der Kirchgem., dann übernahm Freiburg die Kollatur. Der Staatsrat vereinigte 1812 die französische Kirchgem. Murten mit M. Bis zur Reformation versah der Pfarrer von M. das Beinhaus von Murten. — LL. — Kuenlin: Diet. — ASHFV II, 278. — ALIS 1897, 35. — AF 1913, 1915. — Engelhard: Darstellung. — Gumy: Regeste. […]
HBLS, Bd. 5, S. 119 — „MÈYRIEZ“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 119 — „MÈYRIEZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934