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Neyruz (FR)
Das Wappen von Neyruz (FR) im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Silber eine wagrecht gestellte rote Schindel, begleitet von drei (2, 1) ro ten Rosen
HBLS, Bd. 5, S. 309–310 — „NEYRUZ“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Der Name kommt vom lat. nucarata, nitcaretum ~ noyeraie (N ussbaumwäldchen). N. ist eine der ältesten Ortschaften des Kantons und wird seit der 1. Hälfte des 12. Jahrh. erwähnt. Die Neyruz, Villars, Neuen- burgu. a. besasseu dort Rechte und Güter. Ein grosser Teil derselben kam im 13. und 14. Jahrb. an das Kloster Hauterive, das später seine Rechte und dessen Träger im 1 9. Jahrh. eine bedeutende Rolle in der engeren Heimat spielten. — 1. Giovanni Battista, 1798 - 1882, trat 1813 in französische, 1830, nachdem Besitzungen dort noch ausdehnte und einen Teil des er kurz vorher vom König Emanuel I. von Piemont Zehntens erhielt. Hauterive übte auch die ganze geadelt worden war, in päpstliche Dienste und war unG erichtsbarkeit aus und hielt vom 15. bis Ende des ter General Latour Platzkom mandant von Faenza und 18. Jahrh. dort Gericht. Der grosse Zehnten gehörte 1422 dem Kloster Magerau. Pest 1582; grosse Feuersbrunst 1585. Ein langer Prozess fand 1741-1747 zwiRim ini. — A. Balletta: Novellen und Aufsätze. — Pfister: General Latour. — 2. Antonio, 1830 - 1894, Pfarrer von Roveredo, Mitbegründer des Istituto San schen den Gem. N. […]
HBLS, Bd. 5, S. 309–310 — „NEYRUZ“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 309–310 — „NEYRUZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934