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Wappen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Pont-en-Ogoz
Das Wappen von Pont-en-Ogoz im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →das der frühem Herren von Pont: in Rot ein goldener Schrägbalken, PONTE GA PR] ASC,Abelegt mit blauem Löwen
HBLS, Bd. 5, S. 477–478 — „PONTENOGOZ“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Bis 1970 bestand bereits eine Gemeinde mit dem Namen "Pont-en-Ogoz". Sie schloss sich damals mit Villars-d'Avry zusammen und nannte sich während 33 Jahren "Le Bry". Das Wappen der Pont-en-Ogoz wurde unverändert übernommen. Es ist das Wappen der einstigen gleichnamigen Herrscherfamilie. Beim neusten Zusammenschluss wählte man wieder den ursprünglichen Namen, aber nun war das altehrwürdige Wappen zu wenig. Man wollte offensichtlich auch im Wappen die Vereinigung gebührend zum Ausdruck bringen und übernahm den Löwen von Le Bry bzw. Pont-en-Ogoz und legte dieses Motiv über die fünffache Spaltung aus dem Wappen von Gumefens. Nun entspricht aber dieses Wappen dem der einstigen Gemeinde Posat, die mit drei anderen Gemeinden im Jahr 1996 zur Gemeinde Farvagny vereinigt wurde. Aus diesem Grund folgt die Wertung "schlecht", auch wenn das Wappen heraldisch einwandfrei ist. Bei Wappen von ausgestorbenen Familien ist es auch nicht erlaubt, dass eine andere Person sich deren Wappen bemächtigt. Das gilt als Wappendiebstahl.
SWF — „Pont-en-Ogoz“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem. Das Dorf war im 12. Jahrb. bündn. Oberlandes verstand er sukzessive zu einigen, so-Mittelpunkt der Herrschaft Pont, die noch Avry, Grand dass 1424 (16. März) unter seiner Leitung der Obere und Petit Farvagny, Posât und Or- oder Graue Bund zu Truns beschworen wurde. Abt P. sonnens um fasste. 1250 wurde die besuchte das Konstanzer-Konzilu. nahm am Klosteru. Herrschaft ein Lehen des Grafen von an den Kirchen in Disentis bauliche Veränderungen vor. Savoyen; sie gehörte der Familie Im 15. Jahrh. lebte eine Linie der P. im Lugnez. 1425 Pont; später waren die Corbiöres, belehnte der Bischof den Hans P. und dessen Söhne mit Langin, Menthon, Challant und Prez Lehen zu Sagens. — Vergl. Wartmann: Urk. — QSG d aranmitbeteiligt. 1464 tauschte An X.— Mohr: Cod.dipi. — Bischöfl. Archiv Chur.— Gem.toine de Menthon mit Freiburg seinen Archiv Truns. — Archiv Mompé-Medel (Disentis). — Teil der Herrschaft gegen die Herr Synopsis Annal. Desert. — Schumacher: Album Desertischaften Châtel St. Denis und Vuis- nense. — P. A. Vincenz: Der Graue Bund (Festschrift sens und verkaufte ihm 1482 seine 1924). — Purtscher: Der Graue Bund. — BM 1924. Rechte auf P. um 16 000 fl.; […]
HBLS, Bd. 5, S. 477–478 — „PONTENOGOZ“ · auf Deutsch · Auszug
Gemeindefusion
2003: Avry-devant-Pont, Le Bry, Gumefens → Pont-en-Ogoz
SWF — „Pont-en-Ogoz“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 477–478 — „PONTENOGOZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Pont-en-Ogoz“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Pont-en-Ogoz auf:
- Villars-d'Avryfusioniert 1970
- Gumefensfusioniert 2002
- Le Bryfusioniert 2002