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Semsales
Das Wappen von Semsales im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau 2 silberne Säulen auf 2 silbernen Bergen, um geben von 7 goldenen Sternen, 3 im Schildhauptu
HBLS, Bd. 6, S. 362 — „SÉMSALES“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Der Name kommt wahrscheinlich von Septem Salas, die 7 Höfe; Sessales 1170; Satsales, Sat Sales. Das Dorf wird vom Bach Mortivue durchflossen (d. h. Mortuam aquam für matrem aquam), einem Bergbach, der mit dem Kult derm ütterlichen Göttinnen verbunden war. je 2 rechtsu. links. Das Kloster auf dem Grossen St. Bernhard stiftete vor 1177 in S. ein Priorat, sowie zweifellos auch die St. Nikolaus-Kirche. Die Pfarrei wird schon anfangs des 12. Jahrb. erwähnt. Die Kirchenvisitationen von 1407 und 1453 stellen fest, dass die Pfarrei im 15. Jahrh. 20 Feuerherde zählte. Nach der Eroberung der Waadt vereinigte Freiburg 1537 S. mit der Vogtei Rue, dann 1581 mit der Vogtei Chätel. 1537 gab Freiburg das Priorat an das Spital von Freiburg, mit dem Kollaturrecht. Da das Kapitel St. Nikolaus von Freiburg dasselbe für sich beanspruchte, kam es zu einem langwierigen Streit zwischen dem Kapitel und dem Grossen St. Bernhard. Aber die Regierung, die nicht aufgehört hatte, dieses Recht auszuüben, trat es erst 1746 dem Kapitel ab. Zur Zeit der französischen Revolution gewährte S. zahlreichen flüchtigen französischen Priestern Asyl. Die erste im sog. […]
HBLS, Bd. 6, S. 362 — „SÉMSALES“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1170 · Sessales 1170
HBLS, Bd. 6, S. 362 — „SÉMSALES“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 362 — „SÉMSALES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Semsales auf:
- La Rougèvefusioniert 1967