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Sévaz
Das Wappen von Sévaz im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau zwei silberne Säulen; im silbernen Schildhaupt drei rote Rosen
HBLS, Bd. 6, S. 375 — „SÉVAZ“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem., seit 1904 in der Kirchgem. Bussy, vorher in der Kirchgem. Estavayer. Silva 1056. Papst Alexander III. bestätigte 1177 dem Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard alle seine Besitzungen, u. a. die cella de Silva. Wirklichbestand seit 1167 in S. ein dem Grossen St. Bernhard un terstelltes Priorat. Sébastianv. Montfalcon gab dieses als Tafelgut dem Stift St. Nikolaus in Freiburg. Das Haus vom St. Bernhard ab er gab seine Einwilligung erst nach den Verträgen von 1602 und 1603. Seit dem 14. Jahrb. wird in S. eine dem hl. Nikolaus geweihte Kapelle erwähnt (1874 restauriert). S. gehörte zum Mandement Estavayer; die grossen Wälder, von denen das Dorf den Namen hat, waren im Besitz der Herren von Estavayer, die sie im Lauf des 14. Jahrh. zum Teil urbar machen Hessen. Der Bischof von Lausanne besass Zehntrechte in S. Bevölkerung: 1832, 57 Einw.; 1920, 87. — Grangier: Annalesd ’Estavayer. — ICuenlin: Diet. II. — A. Dellion: Diet. V. — Fuchs-Raemy: Chronique frib. — ASHF IV, p. 192. — H. Jaccard: Essai de toponymie romande (in MDRV II). — Statusecclesiarum 1886. [J. N.] SE VELEN
HBLS, Bd. 6, S. 375 — „SÉVAZ“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 375 — „SÉVAZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934