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Surpierre
Das Wappen von Surpierre im Kanton Freiburg (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →identisch mit demjenigen der ehemaligen Herren von S., das seit dem 16. Jahrh. als Wappen der gleichnamigen Vogtei auftritt: in Blau 3 Silberpfennige
HBLS, Bd. 6, S. 635 — „SURPIERRE“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem. Supra petra 1147; in der Schillingund Frieschronik Sorpierra, Solipier. Die Herren von Cossonay besassen S. vom 13. Jahrh. an bis 1399; sie bauten das Schloss wahrsch. zwischen 1271 und 1316. 1399 verkaufte Je an von Rougemont (Burgund), Gatte der Jeanne von Cossonay, S. an seinen Gläubiger, Yblet von Challant, behielt sich aber das Rückkaufsrecht vor, das er 1406 Guillaume III. von Menthonay, Bischof von Lausanne, um 3000 französische Franken ab trat. Die Herrschaft um fasste das Schloss und den Flecken S., sowie die Dörfer Ménières, Granges, Trey, Henniez, Marnand, Oem in, Chapelle, Cheiry, Chavannes und Villeneuve. 1434 verkaufte François, der Sohn Yblets von Challant, S. an Humbert von Gierens; ein Sohn dieses letztem, François, tauschte es 1472 mit Jakob von Savoyen gegen die Herrschaft Isle aus. Während der Burgunderkriege wurde S. von den Bernern und Freiburgern im Okt. 1475 erobert und 1476 nach der Schlacht bei Murten neuerdings besetzt; das Schloss wurde dam als eingeäschert. Nach dem Freiburgerfrieden von 1476 kam S. an Savoyen zurück; während einiger Jah re war Franz von Greyerz damit belehnt: 1513 war das Haus Savoyen von neuem im Besitz von S. […]
HBLS, Bd. 6, S. 635 — „SURPIERRE“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 635 — „SURPIERRE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Surpierre auf:
- Chapelle (Broye)fusioniert 2004
- Praratoudfusioniert 2004
- Villeneuve (FR)fusioniert 2016
- Cheiryfusioniert 2020