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Vernier
Das Wappen von Vernier im Kanton Genf (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geteilt durch einen silbernen Fluss, oben in Grün ein goldenes Zahnrad, unten in Rot eine silberne Forelle
HBLS, Bd. 7, S. 251 — „VERNIER“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf, das 1816 an den Kt. Genf kam. Frühere Formen: Verneye, Verneyer, Vernicum, Verny. Im 14. Jahrh. war V. eine Herrschaft im Besitz einer Familie Bourgeois. Während des Krieges zwischen Karl Emmanuel 1. und Genf 1589-1590 wurde das Schloss des Louis Bourgeois von den Genfern zerstört und erst um 1690 wieder aufgebaut. Nach 1600 war Claude François de Saconnex (t 1624) Herr von V. Sein Nachfolger war Guillaume de Sauvage, Schwiegersohn des Louis Bourgeois. Jacques Philibert de Sauvage verkaufte 1781 seinen Besitz in V. und seinen Titel an Jean Louis de Gallatin von Genf. Die tour Lévrier oder tour Balexertwurde Ende des 15. Jahrh. gebaut. Die Kirche von V. gehörte 1153 dem Priorat St. Je an in Genf, 1481 der Abtei St. Claude. Sie war dem hl. Jakob geweiht. Von der Reformation an bis gegen 1612 diente sie dem reformierten Gottesdienst. Die katholische Kirchgem. wurde 1687 wieder errichtet. 1844, nach dem Bau einer neuen katholischen Kirche, wurde die alte abgetragen. Die 1538 von den Bernern errichtete protestantische Kirchgem. um fasste auch die Weiler Châtelaine und Afre. Anfänglich war sie Filiale von Meyrin; dann wurde sie mit der Kirchgem. Grand Saconnex vereinigt. […]
HBLS, Bd. 7, S. 251 — „VERNIER“ · auf Deutsch · Auszug
Ältere Namensformen
Verneye, Verneyer, Vernicum, Verny
HBLS, Bd. 7, S. 251 — „VERNIER“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 251 — „VERNIER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934