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Entlebuch
Das Wappen von Entlebuch im Kanton Luzern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →weisse Buche mit grünen Blättern in Rot
HBLS, Bd. 3, S. 54–55 — „ENTLEBUCH“ · auf Deutsch
Geschichte
Das Land führte von 1395-1405 und wieder von 1479 ab ein eigenes Landespanner (grüne Buche in Rot). Das ursprüngliche Landessiegel von 1405 zeigt den hi. Leodegar mit dem Bohrer, das seit 1514 geführte dagegen die Buche nebst Kreuz, Dornenkrone und Nägel, wie sie seit der Lizenz des Papstes Sixtus IV. das Landespanner aufwies (G /r. XI, Abb. 4 und 5). Die ältesten Ansiedlungen waren Romoos, Entlebuch und Escholzmatt. Das ganze Land gehörte zur Herrschaft der Freien von Wolhusen; indessen besassen hier auch die Klöster St. Blasien im Schwarzwald, St. Urban und Trub, sowie die Familie von Luternau und die Deutschordenskommende Sumiswald einigen Grundbesitz. 1313 wurde das E. aus allodialem, wolhusischem Besitztum ein österreichisches Lehen, das zunächst bis 1370 Johann von Wolhusen und dessen Tochter Margaretha, dann Ritter Peter von Torberg als Pfandherr und Pfleger der Herzoge in nehatte. Mit Letzterem zerfielen die Landleute von E. und Hessen sich ins Burgrecht von Luzern aufnehmen. Das führte zur Vertreibung Peters von Torberg. […]
HBLS, Bd. 3, S. 54–55 — „ENTLEBUCH“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 54–55 — „ENTLEBUCH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934