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Fischbach
Das Wappen von Fischbach im Kanton Luzern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein schw arzergekrümm ter Fisch
HBLS, Bd. 3, S. 170–171 — „FISCHBACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Viscebach 1224; Visbach 1295. Fund eines Bronzebeils. Die höhere Gerichtsbarkeit übten die Herrschaften Lenzburg und dann Oesterreich und vom 15. Jahrh. an Luzern aus. Die niedere Gerichtsbarkeit gehörte den Edlen von Balm, später der Herrschaft Oesterreich und während Jahrhunderten, samt den Twingrechten, zur Herrschaft Kasteln. Güter und Gefälle besassen hieru. a. die Klöster St. Urban, Ebersecken und Einsiedeln. Die Benutzung des weitläufigen Allm endlandes erfolgte nach Hausgerechtigkeiten (Realrechten); man zählte deren 1563 insgesamt 34 (nebst drei Hintersässen). 1554 erfolgte eine Allm endteilung. Twingrödel sind aus den Jahren 1578 und 1598 erhalten. Die dem hl. Aper geweihte Kapelle stammt aus dem Jah re 1520. Damals fand man beim Fundam entieren tief in der Erde eine Glocke. Kirchlich sind die Liegenschaften der Gem. den benachbarten Pfarreien Grossdietwil und Zell zugeteilt. Auf dem Tschägglanheim wesen wurde 1844 eine Armen anstalt errichtet.
HBLS, Bd. 3, S. 170–171 — „FISCHBACH“ · auf Deutsch
Erste Erwähnung
1224 · Viscebach 1224, Visbach 1295
HBLS, Bd. 3, S. 170–171 — „FISCHBACH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 170–171 — „FISCHBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934