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Luthern
Das Wappen von Luthern im Kanton Luzern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau zwei gekreuzte goldene Rundstäbe, begleitet von zwei (früher drei) goldenen Sternen
HBLS, Bd. 4, S. 750 — „LUTHERN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Lutrun 1275; Lutara 1309. Römische Einzelfunde. Die Burgruine Waldsberg bei L. bezeichnet einen der festen Sitze der Freien von A(folterni. E., welcheu. a. auch das Lutherntal mit Twing und Bann besassen. Die hohe Gerichtsbarkeit übten die Herzoge von Oesterreich und ihre Lehenträger oder Pfandinhaber aus. Nach dem Tod des letzten Freiherrn (ca. 1282) kamen die Besitzungen zu L. durch die Hand der Tochter Agnes an den Ritter Peter von Hünenberg. Götz von Hünenberg verkaufte 1414 die Twingrechte an Uli Hugi und Hensli Bircher. Letzterer verkaufte sie LUTRY an Luzern, worauf das Tal dem Amt Willisau angegliedert wurde. Der Hof Schwarzenbach mit dem Kirchenpatronat kam 1414 an das Kloster Trub, 1577 / 79 an St. Urban und 1848 an Luzern. Neubau der Kirche 1752. Die Heilquelle von Maria Heilbronn hinter Lu them wurde 1581 durch Jakob Minder aufgefunden; die erste Kapelle daselbst ist 1590, die heutige 1752 gebaut worden. Am 18. v. 1572 fand im Tal die Aufführung eines geistlichen Dramas statt. 1583 zählte die Gem. 150 Männer und 102 Haushaltungen. Hochwasserschäden der Lu them sind bekannt aus den Jahren 1664, 1707, 1758, 1764, 1781. Pfarregistcr seit 1588. — Vergl. […]
HBLS, Bd. 4, S. 750 — „LUTHERN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1275 · Lutrun 1275, Lutara 1309
HBLS, Bd. 4, S. 750 — „LUTHERN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 750 — „LUTHERN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934