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Meggen
Das Wappen von Meggen im Kanton Luzern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine weisse Burgu
HBLS, Bd. 5, S. 74–75 — „MEGGEN“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
ein goldener Habicht. Römische und prähistorische Funde. Der Hof gehörte bis 1259 dem Kloster Murbac.h-Luzern, dann der Herrschaft Oesterreich bis 1496, wo die hohen und niederen Gerichte und das Patronatsrecht an Luzern gelangten, Es bestanden dort seit, alter Zeit zwei Genossenschaften: die Genossen des obern Dorfes und die Genossen der 13 Höfe freier Bauern im niederen Dorf. Beide besassen besondere Genossengüter und gemeinsamen Anteil an der Allmend, doch mit verschiedenen Rechten. Dorfrecht von 1305, Erneuerung 1592. Im Krieg gegen Herzog Albrecht 1352 zerstörten die Eidgenossen nach lO tätiger Belagerung die feste Burg Neu Habsburg zu M. Die Kirche besteht seit 1226 und stand früher am See. Neubauten 1463 und 1776; im letzteren Jah re wurde sie an die Strasse nach Küssnacht verlegt. Daneben bestand seit alters die Kapelle «auf der Blatten», die 1520 neugeweiht wurde. Hier gründete Joh. Christoph Gloss 1666 eine Pfründe. Im 15. Jahrh. lebten im Meggerwald Waldbrüder. Vom lö.-Ende des 18. Jahrh. war in M. ein Bad. Taufregister seit 1597, Ehereg. seit 1615, Sterbereg. seit 1610. — Vergl. Ixopp: Gesch. — Derselbe: Urkunden. — Segesser: Rechtsgesch. I, 503-514. […]
HBLS, Bd. 5, S. 74–75 — „MEGGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Dorf und Gem. Meggen 1226. ein goldener Habicht. Römische und prähistorische Funde. Der Hof gehörte bis 1259 dem Kloster Murbac.h-Luzern, dann der Herrschaft Oesterreich bis 1496, wo die hohen und niederen Gerichte und das Patronatsrecht an Luzern gelangten, Es bestanden dort seit, alter Zeit zwei Genossenschaften: die Genossen des obern Dorfes und die Genossen der 13 Höfe freier Bauern im niederen Dorf. Beide besassen besondere Genossengüter und gemeinsamen Anteil an der Allmend, doch mit verschiedenen Rechten. Dorfrecht von 1305, Erneuerung 1592. Im Krieg gegen Herzog Albrecht 1352 zerstörten die Eidgenossen nach lO tätiger Belagerung die feste Burg Neu Habsburg zu M. Die Kirche besteht seit 1226 und stand früher am See. Neubauten 1463 und 1776; im letzteren Jah re wurde sie an die Strasse nach Küssnacht verlegt. Daneben bestand seit alters die Kapelle «auf der Blatten», die 1520 neugeweiht wurde. Hier gründete Joh. Christoph Gloss 1666 eine Pfründe. Im 15. Jahrh. lebten im Meggerwald Waldbrüder. Vom lö.-Ende des 18. Jahrh. war in M. ein Bad. Taufregister seit 1597, Ehereg. seit 1615, Sterbereg. seit 1610. — Vergl. Ixopp: Gesch. — Derselbe: Urkunden. — Segesser: Rechtsgesch. […]
HBLS, Bd. 5, S. 74–75 — „MEGGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1226 · Meggen 1226
HBLS, Bd. 5, S. 74–75 — „MEGGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 74–75 — „MEGGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934