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Rain
Das Wappen von Rain im Kanton Luzern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau zwei ins Andreaskreuz gelegte Jagdspiessemit goldenen Schäften (Variante; Pilgerstäbe)
HBLS, Bd. 5, S. 537 — „RAIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit, u. Kirchgem. an dem reine 1338. R. gehörte früher mit Römerswil, Hildisrieden und Nunwil zur Genossenschaft am Berge (Berghof) und zur Pfarrei Hochdorf. Hier war seit 1482 eine St. Jakobskapelle, seit 1576 eine Messpfründe, seit 1674 eine K uratkaplanei und seit 1806 eine Pfarrei. Kirchenbauten 1707,1769, 1795, 1854. Zur Gem. gehörenu. a. die Weiler Gundoldingen, Herzigen und Kleewald. Balthasar Estermann von Hunwil, Kaplan 1753-1771, verfasste eine Ortschronik. Pfarregister seit 1809. — Vergl. Estermann: Pfarrgeschichte von Hochdorf, p. 247-279. 335. — Derselbe: Ruralkapitelv. Hochdorf, p. 34. — Gfr. Reg. — Kas. Pfyffer: Gemälde II, 337. |P. X. w.] RAINALDI oder RINALDI. Altes, m ächtiges Geschlecht von Brissagou. Mailand. In der 1. Hälfte des 16. Jahrh. war es mit den Baciocchi verfeindet. Zahlreiche Mailänder Banditen schlossen sich diesen beiden Familien an, so dass der Schiffsverkehr auf dem Langensee durch blutige Kämpfe gefährdet wurde. Die Tagsatzung hatte sich wiederholt mit diesen Ereignissen zu befassen und musste 1598 an den Gouverneur von Mailand den Antrag stellen, gemeinsam gegen dieses Banditenwesen vorzugehen. Die Streitigkeiten begannen wahrsch. […]
HBLS, Bd. 5, S. 537 — „RAIN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 537 — „RAIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934