Gemeinden · LU
Wappen · Wikimedia Commons ↗
Roggliswil
Das Wappen von Roggliswil im Kanton Luzern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Dorf der Kirchgem. Pfaffnau. Ruocliswile 1260. Die hohe Gerichtsbarkeit gehörte der Herrschaft Willisau, von 1407 an Luzern. Burgu. Dorf waren wohl urspr. froburgische Lehen, wie Wikon, zu dessen Landvogtei R. bis zur Helvetik gehörte. Die Herren von Büttikon zu Wikon, welche Twing und Bann von R. an sich gebracht hatten, verkauften das Ganze am 2. ix. 1476 an Luzern. Brand 1706. Die Kapelle wurde 1555 gebaut und 1692 renoviert. Gründung der Kapellgemeinde am 3. m. 1902. — Gfr. Reg., bes. Bd. 61, p. 254 u. 74, p. 129. — ASA 1917, 275. — v. Segesser: Rechtsgesch. I, p. 675. — JSGUX, p. 101. [P. X. W.] ROGGLISWIL (HERRENVON). Ministerialengeschlecht der Grafen von Froburg. Seine Burg lag unweit derjenigen der wappengenössigen und wohl verwandten Herren von Pfaffnach (= Pfaffnau). Die erste bekannte Generation bilden die Ritter: — 1.-4. nobilis vir Johann 1. (1236-1248); Ulrich I. (1236-1248); Johann II. (1236-1249) und Otto I. (1236- 1250). Offenbarv erarmt, verkauften die Junker — 5. Rudolf (1267-1309), Sohn von Nr. 1, und sein Neffe — 6. Otto II. (1275-1303) die Herrschaft R. am 23. iv. 1303 an die Herren von Büttikon. […]
HBLS, Bd. 5, S. 696–697 — „ROGGLISWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1260 · Ruocliswile 1260
HBLS, Bd. 5, S. 696–697 — „ROGGLISWIL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 696–697 — „ROGGLISWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934