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Hergiswil (NW)
Das Wappen von Hergiswil (NW) im Kanton Nidwalden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine weisse Gemse auf gelbem Dreiberg, überhöht von einem gelben PI
HBLS, Bd. 4, S. 201–202 — „HERGISWIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Pfarrgemeinde. Hergiswil gehörte im Gegensatz zu dem übrigen Nidwalden, das zum Zürichgau gehörte, zum Aargau und wird im Habsburger Urbar um 1303 als Bestandteil des Amtes Rotenburg aufgeführt. Die Vogtei hatte 1355 als Wolhuser Lehen der Ritter OrtoJf von Littau inne, der sie mit hohen und niedern Gerichten usw. an den Ritter Heinrich von Mos, Landmann zu Uri, verkaufte. Nach dessen Tod übertrug Graf Ymer von Strassberg, der Gemahl der Erbin von Wolhusen, die Vogtei gegen eine Gebühr von 200 11. nach Mannlehensrecht an seine Tochter Cäcilia von Mos, Gemahlin des Obwaldner Landammanns Georg von Hunwil, für sie und ihre Erben, «die Mannlehensgenossen sind». Am 17. xi. 1378 verkaufte jedoch Cäciliamit Zustimmung ihres zweiten Gemahls, des Nidwaldners Walther von Tottikon, und ihrer Söhne Heintzmann und Peter von Hunwil, doch hinter dem Rücken der inzwischen an Oesterreich übergegangenen Lehensherrschaft, alle Rechte, die sie über H. besass, um den Preis von 700 II. an die dortigen Einwohner. Diese schlossen sich darauf als freie Landleute an Nidwalden an. H. bildete seither die elfte Uerte des Landes, die zwischen 1389 und 1400 eine Vertretung im Rate und Gerichte erhielt. […]
HBLS, Bd. 4, S. 201–202 — „HERGISWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 201–202 — „HERGISWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934