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Rüdlingen
Das Wappen von Rüdlingen im Kanton Schaffhausen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
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ein Mühlrad gewesen zu sein. Das Dorf gehörte der alten Grafschaft Klettgau an. Als erste Grundbesitzer erscheinen 827 Hugbert und sein Nachfolger, das Kloster St. Gallen, 1123 Leuthold von Weissenburg, durch dessen Schenkung das Kloster Rheinau H auptgrund herr wurde. Meierrodel von 1433. Die niedere Vogtei ging als Lehen von Rheinau von den Freiherren von Tengen 1337 und 1339 an die Familie an dem Lewe, 1373 an die von Fulach, 1509 an Bürgermeister Hans Trüllerei und von dessen Erben 1520 an die Stadt Schaffhausen über; diese fasste das Dorf mit Buchberg, dem Murkathof und Ellikon in der Obervogtei R. zusammen und brachte 1657 auch die hohe Gerichtsbarkeit, die bisher offenbar den Klettgaugrafen gehört hatte, an sich. Die Kirche wurde 1130 aus einer rheinauischen Filiale zur Pfarrkirche erhoben und der heiligen Margaretha geweiht, ging aber wahrsch. bald ein und wurde (vor 1275?) mit derjenigen von Buchberg vereinigt (s. Art. Buch berg). Pfarregister seit 1612. Die 1084, 1087 und 1107 urk. genannten Adalbert, Gerungus comes de Ruodelingin und Bruno werden mit dem Flurnamen «Bürstel»
HBLS, Bd. 5, S. 752–753 — „RÜDLINGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. u. Pfarrdorf, gemeinsam mit. Buchberg. Ru od in in gun 827; Rodelingin 1080. ein Mühlrad gewesen zu sein. Das Dorf gehörte der alten Grafschaft Klettgau an. Als erste Grundbesitzer erscheinen 827 Hugbert und sein Nachfolger, das Kloster St. Gallen, 1123 Leuthold von Weissenburg, durch dessen Schenkung das Kloster Rheinau H auptgrund herr wurde. Meierrodel von 1433. Die niedere Vogtei ging als Lehen von Rheinau von den Freiherren von Tengen 1337 und 1339 an die Familie an dem Lewe, 1373 an die von Fulach, 1509 an Bürgermeister Hans Trüllerei und von dessen Erben 1520 an die Stadt Schaffhausen über; diese fasste das Dorf mit Buchberg, dem Murkathof und Ellikon in der Obervogtei R. zusammen und brachte 1657 auch die hohe Gerichtsbarkeit, die bisher offenbar den Klettgaugrafen gehört hatte, an sich. Die Kirche wurde 1130 aus einer rheinauischen Filiale zur Pfarrkirche erhoben und der heiligen Margaretha geweiht, ging aber wahrsch. bald ein und wurde (vor 1275?) mit derjenigen von Buchberg vereinigt (s. Art. Buch berg). Pfarregister seit 1612. Die 1084, 1087 und 1107 urk. […]
HBLS, Bd. 5, S. 752–753 — „RÜDLINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1080 · Rodelingin 1080
HBLS, Bd. 5, S. 752–753 — „RÜDLINGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 752–753 — „RÜDLINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934