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Wappen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Trasadingen
Das Wappen von Trasadingen im Kanton Schaffhausen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. u. Dorf. Trasm undingen 878; Trasemundingen und Trasmadingen 1180; Trasendingen 1294. Etymologie: bei den Nachkommen des Trasamund. Siegel (der Neuzeit): aus dem Schildfuss herauswachsende Tanne mit vier Astpaaren (Staatsarchiv Schaffh.). Das Kloster Rheinau tauschte 878 Grundbesitz zu T. von Graf Gozbert ein; im 12. Jahrh. war auch Allerheiligen im Dorfe begütert, nach 1292 ferner das Kloster Paradies als Nachfolger des Heinr. v. Löhningen, im 14.-15. Jahrh. die v. Fulachu. a.; doch schwang sich seit der Mitte des 14. Jahrh. der Spital von Schaffhausen zum Hauptgrundherrn auf durch Ankauf der Besitzungen derer von Radegg und anderer Familien. Die niedern Gerichte über T., das offenbar früher einen Teil der Herrschaft Radegg ausmachte, brachte 1378 ebenfalls der Spital an sich, ebenso die Lehensherrlichkeit (u. das Mannschaftsrecht?) 1430 von den Erben der Anna von Radegg. Öffnungen von 1524 und 1538. 1559 wurde das Dorf der Obervogtei Neunkirch zugeteilt. Die hohe Gerichtsbarkeit ging 1656 von den Landgrafen im Klettgau ebenfalls an die Stadt Schaffhausen über. Obwohl im Besitz eines eigenen, dem hl. Jakob geweihten Gotteshauses, gehört T. von jeher kirchlich zu Wilchingen. […]
HBLS, Bd. 7, S. 54–55 — „TRASADINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1180 · Trasmadingen 1180, Trasendingen 1294
HBLS, Bd. 7, S. 54–55 — „TRASADINGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 54–55 — „TRASADINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934