Gemeinden · SZ
Wappen · Sebastian Walderich · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Gersau
Das Wappen von Gersau im Kanton Schwyz (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
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versanken im See. Doch hob sich der Wohlstand bald Gem. und Dorf; früher Gersowe; Gersaw. gespalten von Rot und Blau. G. war eine alamannische Durch die Helvetik wurde G. als Gemeinde dem Siedelung und wird erstm als 1064 unter den Besitzun Distrikt Schwyz zugeteilt. Einquartierungen und Kongen des Klosters Muri erwähnt. Die Habsburger, de- Itribu tio nen fehlten nicht. Auch die Mediation teilte G GERISCI] dem Kt. Schwyz zu. Als der Land rat von Schwyz am 19. i. 1814 die Mediation für aufgehoben erklärte, beschloss G. am 7. Februar, ebenfalls zur alten Verfassung zurückzukehren. Schwyz und die Nachbarkantone anerkannten dieses Vorgehen. Doch machte sich in Schwyz bald das Bestreben geltend, G. dem Kantoneinzuverleiben. Um sonst bemühte sich dieses auf dem Wienerkongress, seine Selbständigkeit zu retten; die Tagsatzung sprach am 22. VÌI. 1817 die Vereinigung mit Schwyz aus. Die Beziehungen zum Kanton wurden am 26. VI. 1818 endgültig festgelegt. Die Kirche in G. wird erstm als am 18. m. 1179 erwähnt. Der erste Pfarrer wird 1243 genannt. Muri besass dam als den Kirchensatz; 1483 kauften ihn die Gersauer von Hans von Büttikon, der ihn wohl von den Habsburgern erworben hatte. […]
HBLS, Bd. 3, S. 511–512 — „GERSAU“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 511–512 — „GERSAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934