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Diepoldsau
Das Wappen von Diepoldsau im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf und Gem. Thiotpoldesowa 890 als königl. Forst. Die nach dem ersten Ansiedler genannte Aue verdrängte allmählich den königlichen Bannwald; das Dorf, das sich darauf entwickelte, gehörte zum ausgedehnten Reichshofe Kriessern und teilte dessen polit. Schicksale, bis es sich 1789-1790 davon trennte und als selbständigen Hof konstituierte. Kirchlich gehörten D. und das benachbarte Schmitter nach Bernegg; z. Z. der Reformation trat ein Teil der Einw ohnerschaft dem neuen Glauben bei. 1728 Bau einer protestantischen Kirche zu D., 1762-1763 Bau einer katholischen Kirche, gemeinsam mit Schmitter. — 1803 wurden D., Schm itter und Widnau zu einer polit. Gem. vereinigt, aber 1882 erfolgte die Ablösung von Widnau. während Schmitter bei D. verblieb. D., Schmitter und Widnau bilden 3 getrennte Orstgemeinden. 1909 Vereinigung der evangelischen Sehnigem, von D. und Schmitter. Die polit. Gem. D. um fasst ein Areal von 1137 ha, 29 a. 1910 zählte sie 2804 Einwohner (1603 Kathol. 1197 Protest.), wovon 1802 Ortsbürger. Pfarregister seit 1830. — Vergl. Hardegger und Wartmann: Der Hof Kriessern. [Bt.] DIERAUERA ltein gesessen es Bauerngeschlecht in Bern egg (St. Gallen), seit dem 15. Jahrh. […]
HBLS, Bd. 2, S. 731 — „DIEPOLDSAÜ“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
890 · Thiotpoldesowa 890
HBLS, Bd. 2, S. 731 — „DIEPOLDSAÜ“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 731 — „DIEPOLDSAÜ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934