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Gams
Das Wappen von Gams im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →gespalten von Blau mit 2 silbernen Sparren und von Rot mit einem silbernen Pfahl, das Ganze belegt mit einer goldenen Binde
HBLS, Bd. 3, S. 404–405 — „GAMS“ · auf Deutsch
Geschichte
Pfarrdorf und polit. Gem. Campesias 835; Campessias 973; Chames 1210. Im Mittelalter gehörte G. zur Herrschaft Sax; seit ca. 1360 bildete es nach einer Erbteilung eine eigene Herrschaft. 1393 verkaufte Freiherr Eberhard der ältere von Sax das Dorf G. samt Kirchensatz mit der Burg Hohensax den Herzogen von Oesterreich um 20 000 fl.; 1398 erhielt sein Neffe, Eberhard der jüngere von Sax, die Herrschaft Gams als österr. Lehen. 1401 schenkten die Herzoge von Oesterreich den Kirchensatz von G. dem Kloster Pfäfers. Zur Zeit der Appenzellerkriegegeriet Eberhard von Sax in eine gefährliche Doppelstellung als österr. Lehenträger von Gams und als Besitzer der Herrschaft Sax-Forstegg, die mit den Appenzellern seit 1405 verbündet war. 1410 schloss er mit Appenzell auch für die Herrschaft G. einen 5jährigen Frieden, ab er schon 1413 ging G. als österr. Lehen an den Tochtermann des Saxer Freiherrn, Kaspar von Bonstetten, über. Im alten Zürichkrieg besetzten österr. Truppen die Herrschaft G. Deshalb wurde die Burg Hohensax und ihre Vorburg Frischenberg (s. d.) 1446 von den Appenzellern belagert und gebrochen. […]
HBLS, Bd. 3, S. 404–405 — „GAMS“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
835 · Campesias 835, Campessias 973
HBLS, Bd. 3, S. 404–405 — „GAMS“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 404–405 — „GAMS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934