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Grabs
Das Wappen von Grabs im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, polit, und Ortsgem. Quaravedes 841; Quadravedes 979; Grabdis 1235; Graps 1253. Der Name wird sehr verschieden gedeutet: Götzinger entscheidet sich für ad quatuor abietes = zu den 4 Tannen, R. von Plan ta für eine Ableitung von Quadratibus nach der viereckigen Einteilung der Felder. Wappen wie nebenstehend. Gefunden wurden am Grabserberg ein Bronzebeil, im Grab serriet ein Bronzemesser, in G. selbst eine Münze der gens Fabia und mehrere römische Kaisermü nzen. Die vitas. Galli berichtet, dass Gallus (um 614) sich vor dem alamannischen Herzog Gunzo nach Qaradaves zum Diakon Johann es geflüchtet habe, der 615 auf Empfehlung des irischen Gottesmannes zum Bischof von Konstanz gewählt worden sei. Dam als — und bis ins 10. Jahrh. hinein — war das Rheintal oberhalb des Ilirschensprungs (bei Rüti) noch ganz räto romanisch; es gehörte zum Bistum Chur und dieses zur Erzdiözese Mailand. Politisch bildete es einen Teil der Grafschaft Unterrätien, aus der sich später die Grafschaft Werdenberg (s. d.) ausschied, deren polit. Geschicke G. fortan teilte. Nach G. nannten sich Edelleute: Rudolf von G. 1026; Heinrich 1045; Rudolf 1256; […]
HBLS, Bd. 3, S. 642 — „GRABS“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1235 · Grabdis 1235, Graps 1253
HBLS, Bd. 3, S. 642 — „GRABS“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 642 — „GRABS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934