Gemeinden · SG
Wappen · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Mosnang
Das Wappen von Mosnang im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, Pfarrei, Orts- und polit. Gem. Masinang 854; Masinanc 1217; Masnang 1382; Mosnang 1487. M. gehörte zum Amt Tannegg, das mit der niedern Gerichtsbarkeit dem Bischof von Konstanz zustand, aber von ihm 1693 an das Kloster Fischingen verkauft wurde. Die hohe Gerichtsbarkeit über M. gehörte seit 1468 dem Abt von St. Gallen. Ein Leutpriester zu M. wird 1217 erstm als erwähnt, der Bischof inkorporierte die Kirche zu M. 1382 einem Altar der Konstanzer Kirche, aber 1697 erlangte Fischingen auch die Kollatur der Mosnanger Kirche. Uebertritt zur Reformation 1528, allm ählicher, aber vollständiger Rücktritt zum alten Glauben nach 1531. Ablösung von Libingen aus der Kirchgem. M. und Erhebung zu einer eigenen Pfarrei 1759, gleicherweise von Mühlrüti 1764. 1803 wurden Libingen und Mühlrüti, die bis 1798 dem Bazenheider Gericht angehört hatten, mit M. zu einer Ortsund polit. Gem. verschmolzen. Von den Burgen Schlattberg und Rachlis, die auf dem Boden der Gem. M. gestanden haben sollen, findet sich keine Spurmehr. Bevölkerung: 1860, 3076 Einw.; 1920, 2500. — UStG. — M. Gmür: Rechtsquellen II. — Regesten der Bischöfe von Konstanz. — Nüscheler: Gotteshäuser (M. und Mühlrüti). — Wegelin: Gesch. […]
HBLS, Bd. 5, S. 182 — „MOSNANG“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
854 · Masinang 854, Masnang 1382, Mosnang 1487
HBLS, Bd. 5, S. 182 — „MOSNANG“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 182 — „MOSNANG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934