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Nesslau
Das Wappen von Nesslau im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, polit, und Ortsgem. Offenbar ist die Ortschaft entstanden durch Verschmelzung zweierb enachbarter Höfe: N. und Zum Wasser. Mezelovo 1178 (verschrieben für Nezelovo); ze dem Wassere und Nesselouve 1261. Viel früher erscheint der in der Gem. N. gelegene Ort Lutenw il (Lutherraheimara 912). In der Folgezeit wurde das Dorf N. und der damit verbundene-Niedergerichtsbezirk gewöhnlich Zum Wasser genannt. Ein grosser Teil der heutigen polit. Gem. N. mit vielen Höfen und Weilern gehörte indessen zum Geritili Thurtal. Mit der Zeit gelangte das benachbarte, in der 1. Hälfte des 12. Jahrh. gegründete Kloster St. Johann in den Besitz des grössten Teils von Grund und Boden dieser Gegendu. der gesam ten niedern Gerichtsbarkeit. 1555 wurde dieses Kloster der Abtei St. Gallen inkorporiert, worauf der Abt von St. Gallen den drei St. Johannser Gerichten (Alt) St. Johann, Zum Wasser und St. Peterzell die gleichen Freiheiten gewährte wie den ändern toggenb. Gerichten (1556) und sie dem toggenb. Oberamt zuteilte. 1178 wird eine Kapelle zu N. genannt, 1261 die Kirche, für welche der Kirchensatz dem Kloster St. Johann zustand. Inkorporation dieser Kirche in das Kl. St. Johann 1513; […]
HBLS, Bd. 5, S. 252–253 — „NESSLAU“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1261 · Nesselouve 1261
HBLS, Bd. 5, S. 252–253 — „NESSLAU“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 252–253 — „NESSLAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Nesslau auf:
- Krummenaufusioniert 2004
- Nesslaufusioniert 2004
- Nesslau-Krummenaufusioniert 2012
- Stein (SG)fusioniert 2012