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Oberbüren
Das Wappen von Oberbüren im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, Orts- und polit. Gem. Puria 817. Die Mark Büren (in Purraro marcha) 905 wird noch Nieder- und 0. um fasst haben; ob die bei dieser Gelegenheit erwähnte Kirche nach 0. oder N, zu setzen ist, kann nicht bestimmt werden. Um 1200 wird erstm als Burron von Burron inferior unterschieden; 1372 die Kirche zu «Obern Bü rron». Grund- und Gerichtsherr, sowie Kollator war der Abt von St. Gallen, der bis ins 18. Jahrh. das Gericht samt Gütern, bisweilen auch die Kollatur an adelige Familien als Lehen vergab, u. a. an die Schenken von Landegg und die Schenken von Castel, von welch letztem Graf Markwart Willibald die Herrschaft 0., die ihm wegen Vernichtung des «Turm es zu Büren», sowie der Kirche durch Feuersbrunst 1732 ve rleid et war, dem Stift St. Gallen 1736 um 44 642 11. verkaufte, worauf der Abt das Gericht O. dem Wileramt zuteilte. Wappen des Gerichts O. 1795: 2 Schilde, rechts schreitender Bär mit W (Wil), links geteilter Schild: oben wachsender Mann mit Rose in der Rechten, unten eine Rose (?) auf Dreiberg. 1803 wurde 0. samt Niederwil, Gebertswil, Thurstuden und den links der Thur gelegenen 2 Höfen Bill»vil und dem Kloster Glattburg zur polit. Gem. erhoben. […]
HBLS, Bd. 5, S. 333 — „OBERBÜREN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 333 — „OBERBÜREN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934