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Rebstein
Das Wappen von Rebstein im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau über grünem, mit Grasbüscheln besetztem Boden auf steinigem Grunde ein Rebstock mit drei gold
HBLS, Bd. 5, S. 562–563 — „REBSTEIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. u. Dorf. Rebistain 1270; Rebsten 1303; REBSTEIN Rebstain 1312. Trauben. Neben den St. Galler Gotteshausleuten, die zum Gerichte Marbach gehörten, bestand in R. für die Eigenleute der Edlen von Em sein besonderes Gericht, das 1.396 als Lehen des Klosters erscheint, dessen Marken 1431 für die Edlen von Ems festgesetzt wurden und das 1473 aus deren Besitz an das Stift St. Gallen verkauft wurde. Ein Versuch, in R. ein eigenes Gericht zu bilden, wurde durch den Spruch der Rheintaler Hofgemeinden 1474 verhindert, der alle Einwohner R ’s, weil in den Marbacher Hofmarken gesessen, für gerichtshörig nach Marbach erklärte, was Abt Ulrich Rösch als Appellationsinstanz bestätigte. R. blieb bis 1798 zum Gerichte Marbach gehörig. Erst 1650 erhielt R. das Recht, dass der Hofammann aus seinen Bürgern gesetzt werden dürfe. Doch bcsass 1474, neben der gemeinsamen Allmeinde, jeder Teil noch besondere Nutzungen, weshalb die Gemeinden Marbach und Rebstein in dem Gerichte Marbach unterschieden wurden. Eigene politische Gem. wurde R. 1803. Ca. 1870 hielt die Stickerei ihren Einzug, wodurch sich R. stark verindustrialisierte. […]
HBLS, Bd. 5, S. 562–563 — „REBSTEIN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1270 · Rebistain 1270, Rebsten 1303, Rebstain 1312
HBLS, Bd. 5, S. 562–563 — „REBSTEIN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 562–563 — „REBSTEIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934