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Wappen · Steven Christe · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Sevelen
Das Wappen von Sevelen im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Polit, und Kirchgem. Sevellun 1208; Sevilon 1262; Sevelin 1304. Papst Innozenz III. bestätigte 1208 dem Kloster Churwaiden den Besitz eines Hofes in S. Nach Tschudi erb au te Bischof Heinrich III. von Chur 1255 oberhalb S. auf einem Felsen eine Burg «Herren berg», auch das «feste Haus zu S.» genannt. Die Bischöfe Berthold III. und Siegfried von Chur verpfändeten S. mit aller Zubehör, warsch. auch die Burg Herrenberg, an Graf Hugo II. von Werdenberg. Ein Streit zwischen Bischof Hartmann von Chur und Graf Rudolf von Werdenberg wurde 1397 schiedsrichterlich dahin erledig, dass der Hof S. mit Kirchensatz und Zubehörden dem Grafen gehören solle gegen Zahlung von 900 Pfd. Pfenn. an den Bischof. Landm arch enbrief zwischen S. und Wartau 1434. 1482 kam S. an Graf Hans Peter von Sax-Misox und wurde von da an mit der Herrschaft Werdenberg weiter veräussert. Die Pfarrei S. entstand ca. 1200. Ein Leutpriester erscheint 1235. 1490 wurde in St. Ulrich eine Kapelle des hl. Ulrich geweiht; 1495 bestand eine St. Katharinenkapelle in Räils. Kirchen p atron in S. war St. Johanns der Täufer. 1515, beim Aufstand der Werdenberger gegen Glarus, war der Pfarrer Johann es Hösli zu S. […]
HBLS, Bd. 6, S. 375 — „SE VELEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1208 · Sevellun 1208, Sevilon 1262, Sevelin 1304
HBLS, Bd. 6, S. 375 — „SE VELEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 375 — „SE VELEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934