Gemeinden · SG
Wappen · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Waldkirch
Das Wappen von Waldkirch im Kanton St. Gallen (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Silber eine gestürzte und geschweifte schwarze Spitze mit einem goldenen Ring
HBLS, Bd. 7, S. 392–393 — „WALDKIRCH“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. in Waldchirichun marcho 879; Waltchilch 1227. Funde römischer Münzen (ein sehr reichhaltiger 1831). Der Name deutet auf früh zeitiges Bestehen der Kirche. Bei seiner Resignationbestimm te 883 der St. Galler Abt Ha rtmut die Einkünfte in W. als seine Rente. 1277 ging der Kelnhof und der Kirchensatz von der Abtei an Ulrich von Ramswag über; dazu verpfändete ihm 1278 Rudolf von Habsburg die Reichsvogtei W., was Albrecht I. 1300 den Brüdern Walther und Konradv. R. bestätigte. Ihr Grossneffe Burkhard (III.) gab 1361 für den Schaden, den sein Vater Burkhard (II.) der Abtei St. Gallen zugefügt hatte, dieser seinen halben Teil an Kelnhof und Kirchensatz von W. zurück; der andere Teil blieb bei seinem Bruder Eberhard (I.) und dessen Erben. Er befand sich 1439 im Besitze Eberhard ’s (II.), der auch die Fortdauer der Pfandschaft der Reichsvogtei W. zuerkannt erhielt und sich sofort hernach durch König Albrecht II. bestätigen liess. Zunächst 1452 an den St. Galler Bürger Hans Herr, darauf 1458 an Junker Friedrich Rif genannt Weiter gelangt, wurde dieser andere Halbteil des Kelnhofes und des Kirchensatzes mit dem Gericht W. 1461 von der Abtei zurückgekauft. […]
HBLS, Bd. 7, S. 392–393 — „WALDKIRCH“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1227 · Waltchilch 1227
HBLS, Bd. 7, S. 392–393 — „WALDKIRCH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 392–393 — „WALDKIRCH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934