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Biasca
Das Wappen von Biasca im Kanton Tessin (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Politische und Kirchgem., Hauptort der pieve der drei am brosianischen Täler. Frühere Formen: Biascha, Abiasca 1171, Ablesca 1334, Habiascha, Habiasca 1352, auf deutsch Abläsch, Piass, Ablentsch. 1880 und seither wurden dort römische Münzen gefunden aus der Zeit von Aurelian bis Diokletian übereinstimm end mit den Münzfunden von Malvaglia. B. erscheint 1119 als eine besondere Gem. der am brosianischen Täler; seine Gerichtsbarkeit erstreckte sich nur auf das Gebiet seiner vicinanza und Siegel von Biasca 1491. seiner Pfarrei, zu der auch Loderio und Pontirone gehörten. Das Mailänder Kapitel hatte die geistliche und weltliche Gerichtsbarkeit, doch war seine Macht in B. beschränkter als in den übrigen Teilen der am brosianischen Täler. Beschränkt waren sie durch die Rechte des Volkes und die Rechte, welche die Ocelli von Locarno, die daselbst seine Podestà-Rektoren waren, ausübten. Die Rechte des Kapitels, beschränkten sich sogar auf die sog. piacila und die fida donnegalia; seit 1292 verlor es auch das Recht auf die Wahl des Podestà-Rektors. B. besass das Recht, sich eine Verfassung zu geben, sich einen Konsul zu wählen, einen avogadro und zwei Richter zu ernennen; […]
HBLS, Bd. 2, S. 242–243 — „BIA SCA“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1171 · Biascha, Abiasca 1171, Ablesca 1334, Habiascha, Habiasca 1352, Piass
HBLS, Bd. 2, S. 242–243 — „BIA SCA“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 242–243 — „BIA SCA“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934