Gemeinden · UR
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Schattdorf
Das Wappen von Schattdorf im Kanton Uri (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau ein goldgekleideter, hin ter einer 1248; Schachdorf 1270; Schatdorf schwarzen Truhe wachsender Mann, 1284. Wappen: in Blau drei gelbe der in der Rechten einen Schlüsselbund Æpfel und zwei weisse Blätter an hält
HBLS, Bd. 6, S. 166–167 — „SCHATTDORF“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und (schon 1243 erscheinen Sch. in Winterthur, später in Pfarrdorf. Name von mhd. schache St. Gallen). Verzweigungen nach Genf, Thun (1819). = Dorf am Waldsaum. Scachdorf. — 1. Hans, von 1612 an Staats einem Zweige. Der hl. Sigisbert hat nach einer späten Legende in der ältesten Kapelle des eigentlichen Urner Landes zu Sch. gepredigt und bereits 612 einen grossen Teil der Bevölkerung zum Christentum bepächter des Gutes «Lindhof» in Windisch, war ein von seinen Zeitgenossen hochangesehener Landwirt. — 2. Jon. Jakob, f 21. xn. 1896, 72 Jah re alt, machte in jungen Jahren grosse Reisen in Südamerika, war schw. kehrt. Nächst Altdorf ist Sch. das älteste Dorf in Uri Konsul inV alparaiso (Chile), lebte Ende und ging nach der Sage 1020 infolge Bergsturz und d. 60er Jah re in Genf (Grande Boissière) u. starb in Tunis, wo er sich mit der Einführungd. Weinbausbefasste. — Brugger Nbl. 1899. — 3. Hans, von Windisch, * 24. I. 1848, Fürsprecher in Brugg und Lenzburg, Gerichtsschreiberu. Gerichtspräsident in Aarau, Sekretär und Bureauchef der Bundeskanzlei in Bern 1879, Vizekanzler 1881, Bundeskanzler 1909-1918, fl 2.vu. 1923.— NZZ 19 23, Nr. 955. — 4. Paul, *1871, Sohnv. Nr. […]
HBLS, Bd. 6, S. 166–167 — „SCHATTDORF“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1270 · Schachdorf 1270
HBLS, Bd. 6, S. 166–167 — „SCHATTDORF“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 166–167 — „SCHATTDORF“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934