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Lonay
Das Wappen von Lonay im Kanton Waadt (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf und Gem., wo man Bronzesachen und Burgundergräber gefunden hat. Die Kirche von L. wurde 1220 vom Bischof dem Kapitel von Lausanne geschenkt, das den grössten Teil des Grund und Bodens besass. Unter der Herrschaft Berns wurde L. der Kastlanei Morges zugeteilt. Zur Gem. gehört der Weiler Roman, wo sich ein Siechenhaus befand und die Komturei La Chaux ein grosses Landgut besass; ein Teil desselben kam im 18. Jahrh. in den Besitz der Régis. Pfarrgem. schon 1228; Taufregister seit 1648, Eheregister seit 1665, Sterberegister seit 1747. — DHV. [M. R. ] LONG. Mehrere Familien dieses Namens bürgerten sich im 19. Jahrh. in Genf ein. — Suzanne Ze lia, geb. Pelon, 1807-1890, aus den Cevennen stammend. Ihre literarischen Arbeiten, Uebersetzungen, Romane und Novellen waren in protestantischen Kreisen 1845-1880 sehr beliebt, besonders Le génie ducimetière; Thérèse; Les deux filles de la veuve. — Marie Jeanne Paul in e, * 1875, von einer aus La Tour in den Waldensertälern des Piemonts stammenden, 1838 eingebürgerten Familie, Dr. ès lettres, Privatdozentin an der Universität Genf, Musikschriftstellerin, durch ihre Arbeiten über Grétry bekannt. [C. R.] LONGCHAMP. […]
HBLS, Bd. 4, S. 720 — „LONAY“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 720 — „LONAY“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934